Polysterol-Hartschaum-Dämmplatten

Der am meisten verarbeitete Dämmstoff ist die Polysterol-Hartschaum-Dämmung. Diese lässt sich auf nahezu allen Untergründen verarbeiten. Je nach Untergrundsituation kommen verschiedene Ausführungsvarianten zu tragen.

Befestigung:
Im Altbaubereich kommt zumeist eine Verklebung einschließlich entsprechender Verdübelung zum Tragen. Im Neubaubereich kann in der Regel auf eine zusätzliche Verdübelung bei der Fassadendämmung verzichtet werden. Ist der Untergrund nicht tragfähig so sollten die Fassadendämmplatten mechanisch mit Hilfe eines Schienensystems montiert werden.

Brandschutz:
Die Fassadendämmplatten haben im Systemaufbau die Baustoffklasse B1 beziehungsweise B2. Die Baustoffklasse B2 kann bis zur Hochhausgrenze von 22m verarbeitet werden. Um diese zu erreichen sind in der Regel zusätzliche Brandschutzmaßnahmen erforderlich. Hierfür müssen im Fassadendämm-System entweder Brandschutzstreifen aus nichtbrennbaren Materialien zum Beispiel PUR-Hartschaum oder Mineralwolle ausgebildet werden. Je nach Gebäude kann bis zu einer Höhe von 7m auf zusätzliche Brandschutzmaßnahmen verzichtet werden.
 

Folgende Oberflächen können anschließend hergestellt werden:

  • Kratzputz beziehungsweise Scheibenputze (Mineralputze, Silikatputz, Siliconharzputze, Kunstharzputze)
  • Flachverblender
  • Klinkerriemchen
     

Polysterol-Hartschaum-Dämmplatten haben folgende Wärmeleitzahlen:

  • WLG 040
  • WLG 035
  • WLG 032
  • WLG 031
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